Massnahmen

Um eine weitere Verbesserung der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit COPD in der Schweiz zu erreichen, wurden fünf spezifische Massnahmen zur Umsetzung empfohlen:

  • Rauchstopptherapie
    Definition einheitlicher Qualitätsstandards für die ambulante Rauchstopptherapie und Ermöglichung der Kostenerstattung bei COPD-Patienten
  • COPD-Selbstmanagementschulung
    Aufbau von Selbstmanagement-Schulungen für COPD-Betroffenen als alleinstehendes Angebot oder im Rahmen der pulmonalen Rehabilitation
  • Grippeimpfung
    Erhöhung der Grippeimpfrate unter COPD-Patienten
  • COPD-Praxisempfehlungen
    Erarbeitung und Etablierung von COPD-Praxisempfehlungen für die Grundversorgung in Zusammenarbeit zwischen Grundversorgern und Fachärzten
  • COPD-Fortbildungen
    Aufbau einer Fortbildungsreihe für Grundversorger, MPAs und weitere Leistungserbringer, um die Kompetenzen zu Diagnose und Behandlung von COPD weiter zu stärken

Mehr zu den Empfehlungen

Die COPD-Praxisempfehlungen für die Grundversorgung wurden durch das Kollegium für Hausarztmedizin, die Schweizerischen Gesellschaften für Innere und Allgemeinmedizin und das Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie erarbeitet und im Swiss Medical Forum (Steurer-Stey, Senn et al., 2013) (Link zum PDF) publiziert.

Mit dem Thema Tabakprävention/Rauchstopp beschäftigt sich eine eigens ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP). Mehr Informationen finden Sie hier.